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Wir leben Kreislaufwirtschaft!

Kreislaufwirtschaft ist die Vermeidung und Verwertung von Abfällen. Der Begriff Recycling ist eine Zielhierarchie in der Kreislaufwirtschaft und ist definiert als jedes Verwertungsverfahren bereits benutzter Rohstoffe zur Aufbereitung und Wiederverwendung für ursprüngliche oder für andere Zwecke (§ 3 Abs. 25 deutsches Kreislaufwirtschaftsgesetz).

In der Kreislaufwirtschaft sollen die eingesetzten Rohstoffe über den Lebenszyklus einer Ware hinaus wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgelangen. Das moderne Konzept der Kreislaufwirtschaft, das sich aus dem Ansatz der industriellen Ökologie entwickelt hat, wurde 1990 von dem britischen Wirtschaftswissenschaftler David W. Pearce eingeführt.

Der nachhaltige Umgang mit erneuerbaren und besonders nicht erneuerbaren Rohstoffen und die Schonung der natürlichen Ressourcen gehören zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit.

LOSER Chemie hat diese Problematik erkannt und forscht selbst seit Jahren intensiv auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft mit vielversprechenden Verfahrensansätzen zur Gewinnung von Seltenen Metallen als auch von Seltenen Erden. Unsere ökologische Vision ist zunächst auf neue innovative Produkte fokussiert, wie zum Beispiel:

  • Cadmiumtellurid Dünnschichtphotovoltaikabfälle
  • auf Indium und Gallium basierende Dünnschichtphotovoltaikabfälle
  • Leuchtstoffe / Energiesparlampen (Seltene Erden)
  • Katalysatoren (Platingruppe, Molybdän, Kobalt)

Mit der Entwicklung einer Technologie zum Recycling von Solarmodulen wurden wir mit dem Sächsischen Umweltpreis 2015 ausgezeichnet.
Unsere patentrechtlich geschützte Technologie ermöglicht eine Wiederverwendung eines Teils des Photovoltaik-Moduls. Hierbei werden einzelne Elemente aus der Sandwichstruktur isoliert und die Dünnschichtmodule können zerstörungsfrei geöffnet werden. Somit lassen sich die einzelnen Glasmodule sortieren, was beim herkömmlichen Schreddern unmöglich wäre. Nach dem Öffnen ist es zudem möglich, die Halbleiterschichten mithilfe einer biologisch abbaubaren Substanz, die eine hohe Konzentration von verschiedenen Metallen zulässt und rückgewinnbar ist, aufzulösen.

Die Seltenen Erden umfassen 17 chemische Elemente, wobei Neodym, Yttrium, Lanthan, Cer, Praseodym, Samarium, Europium und Gadolinium die größte industrielle Bedeutung haben. Darüber hinaus werden in der Wirtschaft für neue Technologien viele Seltene Metalle wie Tantal, Indium, Niob, Gallium, Kobalt, Palladium, Germanium, Molybdän sowie Rodium benötigt. Strategisch wichtige Rohstoffe wie Indium, Tellur oder Gallium sind unverzichtbar für die Produktion von Dünnschicht-Solarzellen, Flachbildschirmen oder Computerchips.

Die westlichen Industrienationen sind fast vollständig vom Import seltener Metalle und Seltener Erden abhängig. Der Markt dafür ist innerhalb von zehn Jahren zwischen 1997 und 2007 um das Zwanzigfache gewachsen. Die weltweite Förderung liegt mit 97,5 Prozent (Stand 2014) in chinesischer Hand, wo auch knapp 60 Prozent der weltweiten Seltenen Erden Reserven liegen – meist in der Inneren Mongolei.

In den nächsten Jahren fallen in den westlichen Industrieländern vermehrt Hightech-Schrotte der ersten Geräte- und Anlagengenerationen an. Diese gilt es als sekundäre Rohstoffquellen zu erschließen, statt sie aufwändig zu entsorgen oder zum Ausschlachten in Drittweltländer zu exportieren. Nach einer Studie des Fraunhofer-Institut ISI und IZT steigt der Bedarf – allein für die Zukunftstechnologien beispielsweise bei Gallium bis 2030 um das Sechsfache und die Nachfrage nach Neodym und Indium um das Dreieinhalbfache.

 

 

 

News & Termine

INTERSOLAR 11.-13.07 2017

Neueste Ergebnisse zum Photovoltaikrecycling präsentieren wir auch in diesem Jahr auf der Intersolar North America 2017 in San Francisco.

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AUSGEZEICHNET

Wir sind seit dem 23. Juni 2016 Preisträger des IQ Innovationspreises Mitteldeutschland - Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft.

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